Obleute

BIENENSACHVERSTÄNDIGE (BSV)
Landkreis Vulkaneifel

Bienensachverständige (BSV) sind Ansprechpartner bei Fragen zu:
Bienenkrankheiten, Bienenseuchenverordnung, Tierseuchenkasse, Tiergesundheitsgesetz, Arzneimittel- und Pflanzenschutzrecht, Imkerberatungen und Imkerschulungen

Am 04.09.2019 hatte Landrat Heinz-Peter Thiel die Ehre einen weiteren Wächter der Bienen im Landkreis zu bestellen. Er ernannte Markus Fohn aus Oberbettingen zum BSV. Damit übt er und Peter Scheid aus Bodenbach die ehrenamtliche Tätigkeit für den Schutz der Bienenbestände im Verein und damit auch den Schutz für die Eifellandschaft aus.

(v.l.n.r) Amtsarzt und Geschäftsbereichsleiter Dr. Volker Schneiders, Abteilungsleiter der Abteilung
Veterinärwesen und Landwirtschaft, Eduard Hettich, der neu ernannte Bienensachverständige
Markus Fohn und Landrat Heinz-Peter Thiel

Landrat Heinz-Peter Thiel bedankte sich auch im Namen des Geschäftsbereichsleiters Dr. Volker Schneiders sowie des Abteilungsleiters für Veterinärwesen und Landwirtschaft, Eduard Hettich, für die unparteiische und gewissenhafte Aufgabenerfüllung und das Engagement, durch regelmäßige Fortbildungen ein fundiertes Fachwissen und Sachkunde zu erwerben.

Darüber hinaus wurde Markus Fohn am 27.09.2019 vom Eifelkreis Bitburg-Prüm ebenfalls zum BSV bestellt.

Die Aufgaben eines BSV sind:
Vertretung der Imkerschaft gegenüber dem Amtstierarzt sowie die
Unterstützung/Beratung bei der Bekämpfung von Bienenkrankheiten.
Darüber hinaus die Überwachung bei Sanierung und Behandlung von Bienenvölkern (dies geschieht im Auftrag des Amtstierarztes) Bestellung von BSV bei meldepflichtigen Bienenseuchen. (z.B. AFB, Kleiner Beutenkäfer u.a.).
Auf Wunsch untersucht der Bienensachverständige Bienenvölker und informiert den Amtstierarzt über deren gesundheitlichen Stand, damit eine amtliche Gesundheitsbescheinigung ausgestellt werden kann. Ein BSV muss mindestens alle zwei Jahre Weiterbildungs-schulungen wahrnehmen sowie einen entsprechenden Ausweis führen.

Imker benötigen eine Gesundheitsbescheinigung beim Verkauf von Völkern und bei Standortwechsel von Bienenvölkern (z.B. Wanderung in Trachtgebiete).